Seminar: Somatoforme Störungen und funktionelle somatische Syndrome: Entstehung, Aufrechterhaltung und Behandlung

Körperliche Beschwerden ohne organische Ursache werden aktuell als „somatoforme Störungen“ bezeichnet und repräsentieren nach wie vor eine Herausforderung für die klinisch-psychologische Forschung und psychotherapeutische Behandlung. Das Seminar soll den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Einblicke in die Entstehung und Aufrechterhaltung verschiedener Varianten somatoformer Störungen (z.B. Somatisierungsstörung, Hypochondrie, Konversionsstörung, u.a.) und neuer Varianten sogenannter „funktioneller somatischer Syndrome“ wie z.B. der Multiplen Chemischen Sensitivität, der Elektrosensitivität und dem Golfkriegssyndrom geben.

Zeit / Raum:

Vorbesprechung: 13.04.10, 08:30-10:00 Uhr;

danach Blocktermine (07.05.10: 14.00-18.00 Uhr; 08.05.10: 10.00-17.00 Uhr; 09.07.10: 14.00-18.00 Uhr; 10.07.10: 10.00-17.00 Uhr)

Empfohlene Literatur

Morschitzky, H. (2006). Somatoforme Störungen: Diagnostik, Konzepte und Therapie bei Körpersymptomen ohne Organbefund. Wien New York: Springer.

Rief, W. & Hiller, W. (1998). Somatisierungsstörung und Hypochondrie: Fortschritte der Psychotherapie. Göttingen: Hogrefe.

Wessely, S., Nimnuan, C. & Sharpe, M. (1999). Functional somatic syndromes: one or many? Lancet, 354, 936-39.

Witthöft, M. & Hiller, W. (2010). Psychological approaches to origins and treatments of somatoform disorders. Annual Review of Clinical Psychology.